Lesung

02.05.2022 19:30

KULTUR.WERK.STADT

NEUSTADT

Lisa Quentin

Ein völlig anderes Leben

In ihrem Roman-Debüt beschäf­tigt sich die Journalistin, die 1985 in Wiesenfeld (Landkreis Coburg) gebo­ren wurde, mit einem der düstersten und kaum aufgearbeiteten Kapitel der DDR-Geschichte: den Zwangsadoptio­nen. In der kultur.werk.stadt, nur einige hundert Meter von der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entfernt, wird Lisa Quentin aus ihrem Roman lesen und über die Entstehungsgeschichte und die Recherche zu dem eben erschienenen Buch berichten. Im Anschluss an die Lesung von Lisa Quentin erwartet das Publikum eine interessante Diskussion mit der Autorin und der Zeitzeugin Katrin Behr, die bereits im Jahr 2014 zum Thema Zwangsadoptionen in der DDR das Sachbuch „Entrissen – Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm“ veröffentlicht hat.

»Weder in der Schule noch im Studium hat die Auseinandersetzung mit der DDR jemals eine große Rolle gespielt. Als ich begann, das Thema in meinem Umfeld anzusprechen, merkte ich, dass ich nicht die Einzige war, die bisher noch nie von DDR-Zwangsadoptionen gehört hatte.«

Lisa Quentin ist 1985 geboren, hat Germanistik und Psychologie in Freiburg studiert und danach zehn Jahre lang als Werbetexterin und Online-Redakteurin gearbeitet. Zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern lebt sie in Lübeck.

kultur.werk.stadt
Bahnhofstraße 22
96465 Neustadt

Ein voellig anderes Leben von Lisa Quentin

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