Christian Schloyer und die Verlegerin Daniela Seel
Welche Fülle an jungen Dichtern es heute gibt, ist an der Vielzahl neu gegründeter Literaturmagazine und Verlage abzulesen. Als großer Vorreiter gilt der Berliner Verlag kookbooks, der sich anschickt, „die Lyrik neu zu erfinden“ (Hubert Winkels, DIE ZEIT). Hier erschien 2007 das lyrische Debüt von Christian Schloyer: ‚spiel?·?ur?·?meere‘. Die Texte dieses schön gestalteten Bändchens sind von außergewöhnlichem Assoziationsreichtum. Sie lösen beim Lesen eine Bilderflut aus, die durch begriffliche Einsprengsel gegliedert wird. Eine Besonderheit von Schloyers experimentierfreudigen Texten: Als Vorlagen und Impulsgeber dienen oft große Gemälde der modernen Kunst (Monet, Picasso u.a.). Die Lesung wird durch eine fantasievolle Präsentation ergänzt.Ein Gespräch mit dem Autor und seiner Verlegerin, der Gründerin und Leiterin des kookbooks-Verlags, rundet die Veranstaltung ab.
An der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung sind Schüler des Gymnasiums Albertinum beteiligt unter der Anleitung von Dr. Reinhard Heinritz.
1976 geboren in Erlangen, Studium der Philosophie, Germanistik, Theater- und Medienwissenschaft, Initiator und Mitbegründer der Schreibwerkstatt „Wortwerk“ in Erlangen und Nürnberg; Mitarbeit in der Redaktion der literarischen Zeitschrift „Laufschrift“, lebt heute als freier Schriftsteller in Nürnberg 2004 Preis bei 12. Open Mike 2007 Leonce-und-Lena-Preis

