Asfa-Wossen Asserate
Der äthiopische Prinz Asfa-Wossen Asserate ist promovierter Jurist und Historiker und Gründer der Menschenrechtsorganisation ‚Council for Civil Liberties in Ethiopia‘ sowie der Gesellschaft 'Orbis Aetiopicus‘ zur Erhaltung und Förderung der äthiopischen Kultur. Er arbeitete für die Düsseldorfer und Frankfurter Messe und ist heute als Unternehmensberater für Afrika und den Nahen und Mittleren Osten in Frankfurt tätig. Asfa-Wossen Asserate, Großneffe des äthiopischen Kaisers Haile Selassie, ist seit Jahrzehnten in Deutschland zu Hause. Berühmt hat ihn sein Bestseller über europäische Sitten, 'Manieren’, gemacht. Darin betätigte sich Asfa-Wossen Asserate als feinfühliger Feldforscher und Ethnologe, der ein ebenso amüsantes wie sprachmächtiges Bild der deutsch-europäischen Sitten aus afrikanischer Sicht zeichnet.Sein Benimm-Buch gab letztlich auch den Impuls für seine Memoiren: „Auf den Lesereisen zu meinem Buch 'Manieren’ fragte mich das Publikum immer wieder, ob ich nicht mehr davon erzählen könnte, wie ich nach Deutschland gekommen bin und warum ich letztlich blieb. Sie wollten von meiner Vergangenheit am Hofe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie hören. Und da ich nun in ein Alter komme, in dem ich beginne, langsam zu vergessen, habe ich mich entschlossen, alles aufzuschreiben.“
1948 in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba
geboren 1968 Studium in Tübingen und Cambridge
1974 Revolution in Äthiopien, Ermordung seines
Vaters, Asyl in Deutschland 2003 Bestseller 'Manieren’
2004 Adelbert-von-Chamisso-Preis 2007
Autobiographie 'Ein Prinz aus dem Hause David und Warum er in Deutschland
blieb’

